Anti-Bias Grundkurs in Eupen
Vorurteile kennt jeder! Warum wir über Vorurteile sprechen möchten und was diese mit ländlicher Entwicklung zu tun haben: Wir alle haben Vorurteile und unser Handeln wird maßgeblich über diese (mit)bestimmt. Wie erkennt man die unbewussten Voreingenommenheiten bei sich selbst? Wie können wir die (erlernten) Zuschreibungen hinterfragen und wie verhinderten wir, dass diese Voreingenommenheit unser Handeln bestimmt?
Toleranz, Respekt und gegenseitige Anerkennung sind wichtige Voraussetzungen für eine vielfältige (Dorf)gemeinschaft. Wie schaffen wir inklusive Orte und Dörfer mit möglichst wenig Diskriminierung und wenig Ablehnung des Fremden?
Beim Anti-Bias Grundkurs geht es genau darum: wie Vielfalt in der Gesellschaft gelebt werden kann. Der Begriff Bias kommt aus dem Englischen und bedeutet „Voreingenommenheit“ oder „Einseitigkeit“.
Anti-Bias ist der Versuch, Menschen in ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und ihrer Offenheit zu bestärken, inklusive Einrichtungen aufzubauen und diskriminierende Strukturen abzubauen. Dies wird durch eine offene Kommunikation, intensive Einzel- und Zusammenarbeit und der Bereitschaft zu wachsen möglich.
Wir dürfen zwei Expertinnen in dem Gebiet aus Aachen begrüßen: Jelena Iyassu und Eva Geuer vom Bildungswerk Aachen kommen am 7. und 8. Dezember nach Eupen. Zwei Tage für Privatpersonen, Angestellte und PolitikerInnen die eine vielfältige (Dorf)gemeinschaft anstreben.
Weiterführende Informationen findest Du hier.
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Dank der Unterstützung der König Baudouin Stiftung und des Ministeriums nur 40€ Teilnahmegebühr.